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Ställe

Die Dachkonstruktion des Freilaufstalls des Betriebs Bretterklieber, vlg. Supperl, besteht aus sieben Shett-Dächern und einem Pultdach. Durch diese Dachform ist eine optimale Besonnung und Wärmeeinbringung im Winter möglich. Im Sommer hingeben spendet das Dach ausreichend Schatten um eine Überhitzung zu vermeiden. Teilweise wurde eine Zwischendecke als Ablagefläche eingezogen, um eine Heu- und Strohlagerung zu ermöglichen.
Das ausschließlich aus den eigenen Wäldern gewonnen Bauholz, wurde um Transportkosten und Energie zu sparen, direkt zur Baustelle gerückt und dort entsprechend aufbereitet, mit einer mobilen Kreissäge geschnitten. Die einzelnen Baugruppen wurden am Boden zusammengeschraubt und mit einem Kran aufgestellt. Eine ausreichende Sicherstellung der Standfestigkeit gewährleistete die Versteifung der Konstruktion mit verzinkten Gewindestagen.

Nordseitig ist der Bau vollflächig mit Rauhschalung versehen. Ostseitig wurden windbrechende Jalousienelemente angebracht, um ein für das Wohlbefinden der Tiere störendes, Ziehen zu unterbinden. Da sich der Stall an einer viel befahren Landesstraße befindet, dienen diese Maßnahmen auch dem Schutz vor verkehrsbedingten Lärmimmissionen.
Alle Vordächer wurden so dimensioniert, dass keine Holzteile angeregnet werden können. Somit konnte auf eine umweltschädliche Oberflächenbehandlung mit Lösungsmitteln verzichtet werden.

Die Einstreu besteht aus einer Mischung von Erde und Hackschnitzel aus eigener Produktion, welche nur alle fünf Jahre ausgetauscht werden muss. Dadurch können die Kosten für die Einstreu auf ein Minimum reduziert werden und die Tiere fühlen sich in dieser natürlichen Umgebung sichtlich wohl.
Über die westseitig gelegene Futterrinne, welche sich über die ganze Länge des Stalls ausdehnt, wurde das Vordach 3m frei auskragend ausgeführt. Somit kann der Bauer auch während Schlechtwetterphasen bequem mit dem Traktor das Futter vorlegen und durch die Überdachung ist das Futter vor Witterungseinflüssen geschützt.

Das natürliche Gefälle des Grundstücks wurde in die Planung mit einbezogen. Der Stall nützt somit ein 2%iges Gefälle zum energiesparenden Abführen von Jauche und Mist aus.
Das Regenwasser von den Dachflächen wird gesammelt und dosiert der 1000m³ fassenden Güllegrube zugeführt. Dadurch ist eine schonendere Ausbringung auf die landwirtschaftlichen Flächen gewährleistet, da die Gülle weniger aggressiv auf das Ökosystem des Bodens wirkt.

Link: www.supperlhof.at

 

 
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